Oberflächenfinish

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Der letzte Schliff für Ihr Rapidprototyping Bautei. Lackieren, Metallisieren, Bedrucken oder Vergolden? Dieser Entscheid überlassen wir Ihnen


 

Oberflächen / Finish

Mit oder ohne Finish?

Diese Entscheidung überlassen wir unseren Kunden. Generell bieten wir sämtliche Rapidprototyping-Teile mit Finish an, denn wir haben das Knowhow und die Mittel dazu, dem gewünschten Teil den letzten Schliff zu geben. Wir machen Unterschiede sicht- und spürbar. Doch was bedeutet ein Oberflächenfinish im Detail?

Beim Selektiven Lasersintern

Die Bauteile werden von dem unberührten Polyamidpulver befreit und gereinigt. Unschöne Übergänge, bedingt durch grobe Toleranzen in den angelieferten Kundendaten, werden geglättet. Bauteile, die aufgrund ihrer Grösse gesplittet werden mussten, werden nahtlos wieder zusammengefügt. Schlüsselmasse welche durch verfahrensbedingte Vorgänge nicht eingehalten werden können, werden nachbearbeitet.

Bei der Stereolithographie

Der verfahrensbedingte Support (Stützfunktion) wird vom Bauteil abgetrennt. Die Anbindungspunkte, die der Support hinterlässt, werden sauber entfernt. Die Oberflächen werden durch verschiedene Techniken gefinisht. Wie z.B durch Schleifen oder Strahlen. Partien, die mit der Genauigkeit von Stereolithographie nicht erreicht werden können, werden manuell nachbearbeitet – wie z.B. Passung, Gewinde etc. Unsere Kunden erhalten also ein Urmodell, das von der Oberfläche- und der Masshaltigkeit beinahe dem Serienteil entspricht.

„Gibt’s nicht“ gibt’s nicht

Es sind fast keine Grenzen gesetzt, wenn es sich um den richtigen Look handelt. Bei uns hergestellte Teile im Rapidprototyping-Verfahren oder den Folgeverfahren Vakuumguss, Niederdruckguss und Spritzguss, lassen sich individuell beschichten oder bedrucken. Mit den nachstehenden Techniken verleihen wir Ihren Bauteilen ein individuelles Aussehen und verbessern dadurch zusätzlich deren elektrischen, thermischen und mechanischen Eigenschaften. Ihr Teil ist so fast nicht mehr zu unterscheiden vom Endprodukt und lässt sich sehr gut an internen Besprechungen, Messen etc. präsentieren.

Oberflächentechniken

  • Lackieren
  • Errodierstruktur

Eine Lackierung setzt eine feine Oberfläche des Bauteils voraus. Diese kann nur mit einem sauberen Oberflächenfinish erreicht werden. Urmodelle, die für die Folgeverfahren Vakuumguss und Niederdruckguss vorgesehen sind, werden in jedem Fall lackiert. Nur so kann eine makellose Vervielfältigung in den beiden Verfahren gewährleistet werden. Die Aufbereitung der Bauteiloberflächen von Urmodellen erfolgt vor dem Einformen in Silikon oder Kunstharz, so dass sie in ihrer Oberflächenbeschaffenheit her nur schwer von späteren Serienteilen zu unterscheiden sind. Das Lackierverfahren ist ein hausinterner Prozess. Eine Lackierung mittels eines 2-K Lacks hat den Vorteil, dass Erodierstrukturen, gemäss VDI Normen, simuliert werden können.

Hochglanz /  Transluszente Optik

Nicht nur Erodierstrukturen lassen sich simulieren, auch Hochglanzoberflächen können realisiert werden. Um diesen Effekt zu erreichen, wird das Bauteil zuerst sauber geschliffen und danach hochglanzpoliert. Erfolgt dieser Vorgang auf der Aussenseite wie auch auf der Innenseite und das Teil wird zusätzlich mit Klarlacke besprüht, können hochtransparente Teile simuliert werden. Eine transluzente Optik wird erreicht, indem wir das Teil auf Hochglanz bringen, die Aussenseite mit einer Errodierstruktur versehen und die innere Seite mit einer Hochglanzlackierung.

Softtouchlackierung

Eine besondere Haptik wird mit einem Softtouchlack erreicht. Die Oberfläche wird sauber geschliffen und danach mit dem gewünschten Farbton grundiert. Die Softtouchlackierung wird über die Grundierung aufgesprüht. Die Oberfläche fühlt sich danach an wie eine Gummierung. Typische Anwendungen sind z.B Griffpartien bei Akkuschraubern, Zahnbürsten, Haarföhn etc.

Metallisieren

Hochglanz oder Struktur?

Das Metallisieren von Bauteilen aus Stereolithographie und Vakuum- und Niederdruckguss kann durch unterschiedliche Verfahren erfolgen. Zur Verfügung stehen das Vakuumbedampfen oder die Vakuumbeschichtung. Diese Beschichtungen setzen eine perfekt vorbehandelte Oberfläche voraus auf der dann eine dünne Metallschicht aufgebracht wird. Sei dies Gold, Silber, Titan etc. Alle verfügbaren Farben erlauben nebst dem Hochglanzeffekt auch satinierte Oberflächen. Je nach geforderter Oberfläche kommen Speziallacke zum Versiegeln zum Einsatz. Die Herstellung von Rapid-Prototyping-Bauteilen mit einem metallisierten Look, verlängert den Fertigungsprozess um ca. 5 Tage.

Vorteile Metallisierung
  • Die Veredelung ist auf unseren RP Materialien, sowie auf PUR getestet und erprobt.
  • Das Vakuum-Metallisierungsverfahren ermöglicht die Abschirmung von Kunststoffen gegen elektromagnetische Störungen.
  • Eine partielle Beschichtung ist möglich.

Beschriftung und Druck

Bauteile aus Rapidprototyping lassen sich ausnahmslos beschriften. Dazu brauchen wir lediglich Ihr Sujet oder Logo in einem vektorisierten Fileformat. Typisch sind *.eps, *.ai, etc. Bei Kleinserien aus Vakuum- oder Niederdruckguss sollten die Teile mittels Tampondruck oder Siebdruck beschriftet werden. Hierbei entstehen Klischeekosten. Gerne beraten wir Sie, was der richtige und kostengünstigste Weg für Ihre Beschriftung oder Druck ist.