Stereolithographie (SLA)

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Wir erstellen Ihr Stereolithographie-Bauteil innert kürzester Zeit mit höchster Perfektion in verschiedenen Materialien. Unsere Schnelligkeit ist Ihr Gewinn


 

Stereolithographie ist eines der detailgetreuesten Rapidprototyping-Verfahren. Moderner Modellbau dank Stereolithographie (SLA). Teile, die in Stereolithographie hergestellt werden, zeichnen sich durch maximale Genauigkeit aus. Die Möglichkeit von zwei verschiedenen Layerdicken, sowie diversen zur Verfügung stehenden Materialien, machen das Stereolithographie-Verfahren zu einer Methode, mit der schnell, günstig und präzise funktionstüchtige Teile hergestellt werden können. Stereolithographie-Bauteile lassen sich zudem sehr gut finishen, so dass einer Nachbehandlung der Oberfläche nichts im Wege steht.

Stereolithographie im Detail

Unsere Anlagen von 3D-Systems bringen optimale Voraussetzungen mit, um detailgetreue Teile herzustellen. Beim Stereolithographie-Verfahren wird über einen UV-Laserstrahl, das in einem Tank befindliche Epoxydharz ausgehärtet. Der UV-Laser trifft auf ein Bad aus flüssigem Fotopolymer (Epoxydharz), welches an den belichteten Stellen sofort aushärtet. Das auf diese Weise entstehende Bauteil wird anschliessend in das Bad um die Schichtstärke abgesenkt. Auf unserer 5000er Anlage bieten wir eine Schichtstärke von generell 0.1mm an, unsere „Kleine“, die Viper Si2, bietet zudem eine Schichtstärke von 0.05mm an. Mit diesem wiederkehrendem Fortgang werden nach und nach genau die Bereiche des flüssigen Fototpolymers belichtet, die in der aktuellen Schnittebene des Bauteils Material aufweisen soll.

Dieser Prozess wiederholt sich, bis das gewünschte Bauteil / Urmodell fertig gestellt ist. Um die Teile vollständig auszuhärten, erfolgt der Nachvernetzungsprozess durch UV-Bestrahlung. Im Gegensatz zum Selektiven Lasersintern befinden sich die Teile bei der Stereolithographie in einem Flüssigharz. Überhängende Partien müssen mit einer speziellen Stützgeometrie, dem so genannten Support, gestützt werden. Der Support wird vorgängig vom RP Operator in einer dafür konzipierten Software angebracht. Dieser Support garantiert, dass das Bauteil in dem Polymerbad nicht „wegschwimmt“, also auf der Bauplattform fixiert wird.

Der Support wird bei Finish-Nacharbeiten wieder entfernt. Es ist der einzige verfahrensbedingte Abfall bei der Stereolithographie. Teile, die unsere Möglichkeiten der Baugrösse überschreiten, lassen sich nachträglich nahtlos zusammenfügen.

Typische Anwendungen für Stereolithographie

  • Herstellung von Urmodellen für Folgeverfahren wie Vakuumguss oder Niederdruckguss
  • Herstellung von einfachen Formen für Silikonprototypen
  • Gehäuse und Verkleidungen
  • Medizinische Modelle
  • Bauteile mit hohen Anforderungen an Funktionalität und Genauigkeit
  • Bauteile mit hohen Anforderungen an die thermische Beständigkeit (Somos® NanoTool™)
  • Bauteile mit Schnappverschlüssen ( DSM Somos 9120)
  • Funktionelle Prototoypen, deren Eigenschaften dem Endprodukt entsprechen sollen
  • Klare, transparente Bauteile wie Lichtleiter, Linsen etc. (Ultra Clear)
  • Form.- Pass und Funktionstests
  • Design- und Ausstellungsmodelle

Kleinserien mittels Stereolithographie (Rapid Manufacturing)

Entsprechen die zur Verfügung stehenden SLA-Materialien den Anforderungen eines Bauteils, ist es durchaus möglich, mittels Stereolithographie, schnell und kostengünstig Kleinserien herzustellen, ohne dass eine zusätzliche Form gebaut werden muss. Zu beachten ist, dass bei jedem Bauteil ein Finish anfällt, je nach Anforderung der Oberflächen. Auch der Support muss bei jedem Teil entfernt werden.

Gerne beraten wir Sie, welches der sinnvollste Weg ist für Ihr Bauteil und Ihre Kleinserie. Oftmals macht ein Folgeverfahren wie Vakuumguss oder Niederdruckguss aus Kostengründen mehr Sinn.

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